Abtreibung

Warum Abtreibung ein Unrecht ist. kurz und bündig.

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5 Responses to Abtreibung

  1. Michael Vöcking sagt:

    Warum so zurückhaltend? Nein, auch einem Agnostiker oder waschechten Atheisten lässt sich moralisch einwandfrei die mit der Abtreibung einhergehende ethische Verlogenheit nahebringen. Wenn der Atheist mit mir der Meinung ist, dass ein Mensch höher steht als jedes Tier oder jede Pflanze, und wenn er desweiteren mit mir der Meinung ist, dass die Wertigkeit eines Menschen unabhängig von seiner Intelligenz oder seiner körperlichen Entwicklung ist, dann kommt man auf der Grundlage dieser beiden liberalen wie christlichen Grundsätze, welche zumindest mit den Lippen von fast allen Menschen im Westen geteilt werden, zu dem Schluss, dass es zwischen dem Töten unschuldigen menschlichen Lebens vor der Geburt oder dem Töten unschuldigen menschlichen Lebens vor dem Abitur keinen Unterschied gibt.

    Im Artikel wird sehr richtig auf die Unmöglichkeit hingewiesen, dass diese „ethische Aufwertung graduell erfolgen kann. Dies ist jedoch nicht nur dann richtig, wenn man an die unsterbliche Seele glaubt, sondern gebietet alleine schon die Logik: Ein Kind, welches im 7. Monat frühzeitig geboren wird, gilt für den Abtreibungsbefürworter als vollwertiger Mensch. Ein anderes Kind wird im 8. Monat spätabgetrieben V und ist jedoch weiter entwickelt als der als vollwertig eingestufte frühgeborene Mensch. Dies ist unlogisch! Es mag ja sein, dass Atheisten oder Anhänger anderer Religionen andere moralische Axiome besitzen. Diese müssen jedoch widerspruchsfrei und konsistent sein V sonst handelt es sich nicht um eine andere Ethik V sondern um verlogene hedonistische Willkür.

    Meine Tochter ist zu Zeit 14 Monate alt, und körperlich und geistig natürlich noch weit von einem Erwachsenen entfernt. Kaum jemand V auch kein Abtreibungsbefürworter V würde sich unterstehen, ihr einen geringeren Wert als einem Erwachsenen zuzusprechen. Aber warum dann das unterstellte Untermenschentum der Ungeborenen? Die Grünen in Deutschland sprechen sich einerseits für Embryonenschutz aus, sobald sich dieser in einer Frau befindet ist er jedoch Freiwild, kommt er dann weiter entwickelt wieder ans Tageslicht, ist er wieder schützenswert (trotz der niedrigen Entwicklung eines Säuglings gegenüber eines Erwachsenen), wo bleibt hier eigentlich die Logik? Wie kann der Abtreibungsbefürworter abstrakt seine Ethik bzw. den ethischen Menschenwert bzw. seine Schutzwürdigkeit definieren? Warum besitzt ein körperlich wie geistig wenig entwickeltes (geborenes) Baby vollen Menschen- und Schutzwert, ein noch nicht geborener Mensch jedoch nicht? Weil man ihm nicht in die Augen sehen muss, wenn man ihm den Hals umdreht? Weil Vertreterinnen des „besseren Geschlechtes sich Einschränkungen gefallen lassen müssen?

    Am übelsten übrigens empfinde ich den Begriff „liberale Abtreibungsregelung. „Liberal bedeutet „Frei! „Frei bedeutet, die Abwesenheit von Zwang anderer Menschen. Wenn mich als Ungeborener der Zwang anderer Menschen, welche mich als Untermenschen ansehen, sogar am Weiterleben hindert, ist dies das antiliberalste, was man sich überhaupt nur vorstellen kann!

  2. Venzel sagt:

    „Ein Kind, welches im 7.Monat frhzeitig geboren wird, gilt fr den Abtreibungsbefworter als vollwertiger Mensch. Ein anderes Kind, wird im 8.Monat sptabgetrieben – und ist jedoch weiter entwickelt als der als vollwertig engestufte, frhgeborene Mensch.“

    Groartig !

    Eine „liberale Abtreibungsregelung“ klingt (fr mich als Geborener) nach „ausgedehntere und grozgigere Abtreibungsmglichkeit“ – Rechtspositivismus. Als Ungeborener das Gegenteil.

  3. Konstantin K. sagt:

    Was die Abtreibung betrifft bin ich ja eigentlich sehr gespalten.
    Auf der einen Seite ist Abtreibung natürlich zweifelsohne Mord, ABER
    auf der anderen Seite: Wenn jeder Abtreibungsbefürworter abgetrieben worden wäre, hätten wir viel (eigentlich indiskutable) Probleme nicht, denen wir nun sehr wohl gegenübertreten müssen.

  4. Venzel Czernin sagt:

    @ Konstantin K.

    Abgesehen davon, da man (wie wir wissen) bei einem ungeborenen Menschen unmglich vorhersagen kann, ob aus ihm einmal ein Abtreibungsbefrworter werden wird (bzw, auch nicht vorhersagen kann, ob aus einem geborenen Abtreibungsbefrworter glcklicherweise eines Tages ein Abtreibungsgegner werden wird), halte ich Deine berlegung nicht nur fr unsinnig, sondern auch fr schwer bedenklich.

    Niemandem ist der Tod zu wnschen. Erst recht nicht ein solch grausamer, wie die Abtreibung.

  5. Konstantin K. sagt:

    schön, dass ich anregen konnte ernste gedanken zu machen, aber erstens war das nicht ganz ernst gemeint, zweitens ist es genau das, was abtreibungsbeführworter tun, sie wünschen menschen (ohne sie überhaupt zu kennen und ohne ihnen – so wie ich das oben tat – eine negative eigenschaft zuordnen zu können) den tod.
    Im Wesentlichen war es das, was ich mit dder obigen aussage zum ausdruck bringen wollte

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